Leben wir in einer Simulation?
Retweet: ja.
‚ô•: nein
RT&‚ô•: jein. m.youtube.com/watch?v=lQ4bJ8Pu

@hyperjinx Wann es wohl öffentlich-rechtliche Peertube instanzen geben wird?

Alle sprechen von der europ√§ischen "Supermediathek" aber keiner sieht, dass es dank Peertube schon alles gibt was es daf√ľr braucht, abgesehen von viel mehr Inhalt. Noch dazu aus einer europ√§ischen Softwareschmiede.

ūü§∑ Was will man machen‚Ķ Es ist fanzinierend wie Ignorant europ√§ische Institutionen gegen√ľber europ√§ischer Software sind.

@sheogorath Es gibt nur die *Software* daf√ľr, die so etwas leisten k√∂nnte, aber die h√§tte es vorher auch schon ohne Probleme geben k√∂nnen. Sehr viel spannender bei dieser Frage d√ľrfte sein, wer diese "Supermediathek" wo und wie betreiben will. In vielen dieser Diskussionen wird leider Infrastruktur-Betrieb g√§nzlich ausgeklammert bzw. auf ein "triviales Problem" reduziert insbesondere im Vergleich zur Verf√ľgbarkeit geeigneter Software (was ich als fatale Fehleinsch√§tzung betrachte).

@hyperjinx

@z428
Eine f√∂derierende Plattform ist doch eine gute L√∂sung f√ľr eine europ√§ische "Supermediothek": Jede Inhaberin von Inhalten hostet die eigenen Inhalte. √úber die F√∂deration k√∂nnen alle Medien √ľberall gefunden und verlinkt werden.

@sheogorath @hyperjinx
@stefka

@peter Ja. Aber IMHO l√∂st die nur ein kleines Problem - und keines, was man nicht etwa mit einzelnen Mediatheken in bei den einzelnen Betreibern selbst gehosteten Websites nicht auch l√∂sen w√ľrde. Das ist mein einziger Punkt an der Diskussion. ūüėČ

@sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Der Zugewinn liegt in eine gemeinsam nutzbaren Oberfl√§che und der der darunterliegenden Technik die es erm√∂glicht Lasten auf viele Schulter zu verteilen. Damit entsteht ein gemeinsamer Index von Files die verteilt geostet sind. Ein gemeinschaftlicher Index √ľber den man selber Kontrolle aus√ľben kann - ein Ersatz f√ľr Google & Co. Das ist durchaus ein bedeutender Zugewinn, w√ľrde ich sagen.

@Nachbarschaft Prinzipiell bin ich mir durchaus im Klaren, wo die Vorteile verteilter L√∂sungen gegen√ľber zentralen Ans√§tzen liegen (gleiches gilt √ľbrigens auch f√ľr die Nachteile). Diese Erkl√§rung wirkt mir allerdings etwas ... unschl√ľssig zwischen "verteilt" und "zentral" balancierend. Viele der angef√ľhrten Punkte lassen sich durchaus auch als Vorteile zentraler Ans√§tze ins Feld f√ľhren. ūüėČ

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

sorry aber deine Posts verstehe ich nicht... weiß nicht worauf Du hinaus willst...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Follow

@Nachbarschaft Ganzen Thread gelesen? Was genau ist denn unklar? ūüėČ
@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

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@z428

ich meine so was wie:

"Sehr viel spannender bei dieser Frage d√ľrfte sein, wer diese "Supermediathek" wo und wie betreiben will. In vielen dieser Diskussionen wird leider Infrastruktur-Betrieb g√§nzlich ausgeklammert"

verstehe ich nicht...

Insitutionen sollten einfach anfangen z.B. PeerTube zu nutzen und weiterentwickeln. PUNKT.

Fankt ist - die meisten Insitutionen wissen noch garnichts von solchen verteilten Systemen.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Meine initiale Frage sollte im Kern sein: Welches Problem w√ľrde f√ľr einen √∂ffentlich-rechtlichen Mediatheken-Betreiber durch PeerTube gel√∂st werden, das er jetzt nicht schon anders gel√∂st hat? Mich st√∂rt derzeit etwas, da√ü an vielen Stellen (f√ľr mein Daf√ľrhalten) eher pauschal "dezentrale Systeme" (oder noch schwieriger die Nutzung sehr konkreter Technologien - eben hier PeerTube) gefordert werden, ...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Ich gebe zu, dass ich Deine Bedenken auch nicht genau begreife (weil ich in der Materie auch nicht drinstecke?).
Ich vermute Du meinst: Website und Mailserver selber hosten ist f√ľr die √Ėffis nicht schwer. Aber der ganze Kram, der jetzt √ľber YT, FB und co l√§uft, w√§r deutlich mehr zu tun. Au√üer der Software br√§uchte man Server, Bandbreite, Verf√ľgbarkeit und Regeln f√ľr den Betrieb ... Und Einigkeit untereinander.
@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka
...und dass alle √ĖR-Betreiber Europas √ľber irgendwas einig werden, k√∂nnte schonmal ein bi√üchen dauern. Vor allem wenn manche vielleicht irgendwelche Bedingungen haben, welche Inhalte in welchen L√§ndern von welchen (nicht-)Geb√ľhrenzahlern gesehen werden d√ľrfen.

@Mr_Teatime Nein, was ich eigentlich meinte, ist: Gegen√ľber dem, was die √Ė/R-Mediatheken derzeit schon an Infrastruktur betreiben, bringt konkret so etwas wie PeerTube erstmal keinen offensichtlichen Vorteil. Die Komplexit√§t serverseitig steckt nicht notwendigerweise in der Software, und die Ziele, die ich unter Umst√§nden mit Publikation auf YT verfolge (mehr Reichweite?), erreiche ich mit PeerTube nicht. Damit bleibt erstmal nur Aufwand.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Ergibt Sinn. Wir tr√§umen hier von weniger zentralen Diensten, aber ein Sender der Reichweite und "Pr√§senz" sucht, m√ľsste Aufwand betreiben und dann hoffen, dass dann genug Leute r√ľberwandern damit es sich lohnt -- YT zu benutzen ist billiger, und das Publikum ist schon da.

Gleichzeitig haben sie auch ihre eigenen Seiten im www, und was könnte Peertube das die nicht können? (außer mir gefallen...)

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

warum Fahrrad fahren wenn man eine Auto fahren könnte?

warum regenerative Energie nutzen wenn der Strom doch √ľber Atomkraftwerke viel billiger angeboten wird?

warum Bio Produkte kaufen wenn der Supermarkt doch so viel Anderes bietet?

das lässt sich fortsetzen...

Die Antworten haben mit dem hier diskutierten zu tun. ;-)

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

M√∂glich. Und hier wie bei dem anderen Thema sind die "einfachen" Antworten mit gro√üer Wahrscheinlichkeit (vielleicht sogar "Sicherheit") die falschen. ūüėČ Aber "unsere" Standard-Antworten auf diese Fragen skizzieren immer wieder dasselbe Standard-Menschenbild ("bequem", "ignorant", "geizig", "faul", ...), das detaillierter zu hinterfragen wir uns eigentlich nie die M√ľhe machen...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

sich kann und wird das auch detalliert hinterfragt... sehr oft sorgar

am Ende macht immer das Bewußstein und damit verbunden gewisse Prioritäten den Unterschied...

Zeit muss auch daf√ľr vorhanden sein

Um Entscheidungen treffen bzw. um Abwägen zu können bedarf es einer gewissen Freiheit die auch nicht jedem gegeben ist... und nicht jeder hat die Möglichkeit sie sich zu erarbeiten...

Blase und "einfache" Antworten sind gar nicht nötig...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft
Ich bin schon l√§nger der Meinung, dass Datenschutz ist in der √∂ffentlichen Wahrnehmung da ist, wo Umweltschutz in den 70ern war: Viel zu aufw√§ndig (nur f√ľr Reiche), oder mit gro√üen Verzicht zu erreichen (nur f√ľr Idealisten), deshalb eine Bremse f√ľr den Fortschritt.

Du musst Sender/Regulierer √ľberzeugen (nicht mich), dass es die Rundfunkgeb√ľhren wert ist und in gro√üem Ma√üstab effizient umsetzbar ist.

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

das mit dem Dezentralen ist gar nicht so einfach genau zu verstehen... ich behaupte mal dass viele die Mastodon ausprobieren es auch nicht wirklich verstehen... solange das so ist werden auch Sender nicht in die P√∂tte kommen... √ĖR ist langsam und selten innovativ...

und laufen mitlerweile eben auch ständig den Quoten hinterher...

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

Regulierer sollte allerdings Dinge unabh√§ngig vom Markt √ľberblicken - tun sie auch machmal... Herr U. Kelber zumindest... aber der kann auch nicht wie er will... Links und Rechts herrscht zuviel Unverstand‚Ķ sprich halt mit deiner Nachbarschaft, mit den Lehrern deiner Kinder und du wirst sehen, sie haben keine Vorstellung wie es anders gehen kann‚Ķ

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime

bin aufgewacht und habe an Deine Analogie gedacht:

Umweltschutz in den 70ern = Datenschutz in den 10er

Generationen werden an den Spätfolgen zu tragen haben.

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Ja. Das gilt aber immer. Auch heute. Sowohl bei Umweltschutz als auch bei Digitalpolitik sehe ich die gr√∂√üte √ľberhaupt denkbare Gefahr in der √úberheblichkeit der Annahme, Dinge*absolut* besser zu tun als Vorg√§ngergenerationen. Wir sind bestenfalls"relativ" kl√ľger als unsere Vorg√§nger, aber sicher "d√ľmmer" (im Sinne fehlenden Wissens) als unsere Nachfolger. Genau so sollten wir handeln. ūüėČ

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Ja ‚Äď auch dass gef√§llt mir gut‚Ķ
Überheblichkeit ist wohl immer schlecht… genauso aber auch Ignoranz.

Denn: Wissen kann man auch Dinge, ohne sie im großen nachgewiesen bzw. erfahren zu haben.

Galileo Galilei wusste gewissen Dinge weil er beobachtete und nachgedacht hat bzw. Dinge kombinierte und daraus Schl√ľsse zog. Dass war nicht √ľberheblich, sondern geistreich.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Das die Erde wirklich eine Kugel ist, und was das bedeutet haben Menschen empirisch einige Jahrhunderte sp√§ter erst nachvollzogen. Wobei Fischer und Seeleute dies auch lange von Galilei erahnten ‚Äď aber eben noch nicht wussten.

Bei ein paar Dingen ist es zu spät wenn man es erst empirisch nachvollzogen hat.. Wenn das Eis der Polklappen geschmolzen ist - ist vielerorts schon Land-unter…

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Folgende w√ľrde ich gerne zur Diskussion stellen:
Sind wir bei der Digitalpolitik nicht in der Situation dass das Wissen a la Galilei zu wenig studiert und erlernt wird, bzw. das schon viel Eis geschmolzen ist und wir aufpassen m√ľssen, dass wir nicht f√ľr eine ganze Weile abzusaufen?

Geist zur√ľck in die Flasche geht nicht‚Ķ es hilft nur Nachdenken und Konsequenz ziehen bevor die uns umsp√ľlenden Fluten uns ganz verschlingen ‚Ķ

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Also Google, FB&Co, Apple, MS usw. sind die Flut und die Frage ist ob wir da nochmal in absehbarer Zeit im Ganzen gut raus kommen. Wenn das √ľberhaupt m√∂glich ist wird es ein riesiger Kraftakt der dauert.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Die Flut h√§tten "wir" vorher verhindern k√∂nnen, wenn wir mehr Wert darauf gelegt h√§tten, Werkzeuge f√ľr eine breite Masse auf deren Flugh√∂he zu bauen. Tun wir das jetzt...?ūüėČ
@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Die Flut sahen wenige kommen, weil sehr weniger verstanden haben was da abgeht.

‚ÄěWerkzeuge f√ľr eine breite Masse auf deren Flugh√∂he‚Äú gibt es mittlerweile wirklich einige‚Ķ k√∂nnten sicher noch viel besser werden‚Ķ aber das ist nicht das eigentliche Problem.

Das Problem sind unscharfe und unvollst√§ndig Kriterien auf Grund man entscheidet was wirklich n√ľtzlich ist und was gebraucht wird.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Wenn gewisse Kriterien klarer verstanden w√ľrden k√∂nnen Priorit√§ten zu andern Entscheidungen f√ľhren und die Dinge w√ľrden sich von alleine entwickeln.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Ich weiß nicht recht. Wie oft neigen wir dazu, Anforderungen wegzudiskutieren, die *wir* nicht brauchen? Aus meiner Wahrnehmung ist das etwa der Grund, warum WhatsApp so groß ist, während die FLOSS-Welt das Thema Messaging auf Mobilgeräten viel zu lang abschätzig belächelt hat. Bis es zu spät und der Markt geordnet war. Das passiert kontinuierlich und ist auch * unser* Versagen.
@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Einverstanden. Das Usenet war eine ziemlich elit√§re Veranstaltung. Unter sich zu bleiben war viel sch√∂ner als f√ľr "normale" Leute Arbeit zu investieren, die dann nichts beitragen.
Bei den meisten OSS-projekten nimmt der Entusiasmus ab sobald die Macher selber zufrieden sind. Ist auch nat√ľrlich. Kommerzielles Interesse funktioniert genau umgekehrt.
Zum Gl√ľck gibt es auch Gegenbeispiele ...

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime Ja. Das Problem: Ich glaube, die Gegenbeispiele sind zu rar und vor allem auch nicht systematisch. Es gibt wenig Motivation f√ľr FLOSS-Entwickler, sich die M√ľhe zu machen, in die Untiefen von Anforderungsanalyse und Kommunikation mit potentiell auch schwierigen Endnutzern zu begeben. Diese suchen sich dann die Tools von Leuten, die sich genau diese M√ľhe machen, egal aus welcher Motivation das passiert.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Das liegt prim√§r daran, dass FOSS in der Regel nicht Kunden sondern sich selbst als prim√§re Zielgruppe ansieht. Das sorgt daf√ľr, dass, wie bei Unternehmen die diesen Fehler machen, dass es oft keinen ausreichenden Absatz gibt um die Entwicklung gegen zu finanzieren.

Unternehmen gehen Pleite gehen, FOSS findet User √ľber die Zeit, die f√ľr sich selbst dann weiterbasteln.

@Mr_Teatime @Nachbarschaft @peter @hyperjinx @stefka

@z428

Ich behaupte allerdings mal, dass das auch sch√∂n so ist. FOSS ist f√ľr die meisten Leute nun mal ein Hobby. Warum also so viel mehr aufb√ľrden?

Wenn ich in meinem Garten Gem√ľse ohne Pestizide anbaue, selbst wenn ich es mit Freunden teile, hei√üt das noch lange nicht, dass ich Bauer werden will, auch wenn meine Freunde vielleicht der Meinung sind, dass ich es sollte, weil das Gem√ľse so gut schmeckt.

@Mr_Teatime @Nachbarschaft @peter @hyperjinx @stefka

@sheogorath Alles richtig - aber es h√∂rt dort auf zu funktionieren, wo Du mit Menschen kommunizieren willst und die Werkzeuge, die Deine Freunde w√§hlen, weil sie sie verstehen und die ihren Anforderungen entsprechen, Deine Wahl einschr√§nken. Schon deswegen sollte der Fokus auf Nutzen f√ľr andere zumindest bei Messengern vielleicht h√∂heren Stellenwert bekommen.
@Mr_Teatime @Nachbarschaft @peter @hyperjinx @stefka

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@z428 @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

... z.B. Signal, Ubuntu, Libreoffice ... Mastodon! Allgemein hat sich die Benutzbarkeit freier Software ernorm verbessert.

Und seit User immer seltener auch Kunden sind, beobachte ich ähnliches bei kommerzieller Software... während OSS einfache Bedienung entdeckt.

Nachteil f√ľr OSS: wenn einem Datenschutz und -sicherheit egal sind und man viel Geld hat, isses leichter.

@Nachbarschaft Das stimmt schon. Die Frage ist wohl aber auch immer, wie Dinge ankommen. Viele Menschen lassen sich √ľberzeugen. Wenige lassen sich belehren. Das ist oft eine Frage von Kommunikation und Umgang mit anderen Menschen und Standpunkten...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Entschuldigung es geht nicht um belehren… sonder um die Fragen ob wir in einer ähnlichen Situation sind wie Galilei.
Dein Kommentar suggeriert dass Galilei nur h√§tte besser kommunizieren m√ľssen was der herausgefunden hatte und schon w√§re alles gut gewesen...

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Umweltschutz ist seit Jahrzehnten Konsens (√ľber "wie" und "wieviel" wird gestritten), aber Datenschutz wird oft als nutzlos angesehen.

Mein Motto: "Wir können die Sterne nie erreichen, aber wir richten unseren Kurs nach ihnen". Ich diskutiere lieber idealistisch und sehe dann was sich umsetzen lässt, als nur zu versuchen, das was eh passiert in etwas sinnvollere Bahnen zu lenken -- das täte auch der Umwelt gut.
@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Kompromisslose Maximalforderungen und √úberheblichkeit sind auch dann nicht hilfreich. Aber √ľber das Ideal nachzudenken und es nach bestem Wissen machbar zu machen gibt Dir eine bessere Marschrichtung als nur kleine lokale Verbesserungen -- die sind nat√ľrlich trotzdem sinnvoll, aber k√∂nnen in Sackgassen f√ľhren.

@Mr_Teatime Das Problem ist aber: Bei der Idee der langfristigen Verbesserung neigen wir dazu, unsere Sicht (Datenschutz, Dezentralisierung,...) sehr zu betonen, und √ľbersehen damit m√∂glicherweise, dass das, was f√ľr uns besser ist, f√ľr sehr viele Menschen erstmal sehr viel aufwendiger und schlechter ist. Ich glaube fest daran: Die @Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka - 1/2

einzige L√∂sung etwa f√ľr das "Problem WhatsApp" ist eine Alternative, die Jane Doe das Leben noch leichter macht *und* unseren Anforderungen gen√ľgt. Stellen wir uns dieser Herausforderung im Moment?
@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka @Mr_Teatime - 2/2

@z428

Signal?

keinen Deut schwieriger aber verdammt viel datensch√ľtziger.

Habe schon einige Leute r√ľbergezogen, und noch keiner hat sich beschwert.
Und das obwohl einige nicht technikaffin sind, und noch nichtmal besonders gute Freunde.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime Das "verdammt datensch√ľtziger" bei Signal wird gelegentlich auch recht kontrovers diskutiert. Kernargument hier sonst: "Ich *habe* alle Kontakte bei WhatsApp. Warum brauche ich einen extra Messenger, der Platz belegt und Batterie frisst, nur f√ľr *Dich*?" Manchmal gelingt das. Manchmal.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
*Besser* als der Platzhirsch musst Du nur sein, wenn Du das Argument Datenschutz und Privatsphäre nicht benutzen willst.

... es ist beileibe nicht das einzige Kriterium, aber wenn nicht bald sehr viele Menschen lernen dass es nicht irrelevant ist, ist die Zukunft d√ľster.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Mr_Teatime Wir sollten trotzdem auch sehen: Datenschutz und Privatsphäre in dieser Sicht sind *unsere* Themen, die wir berechtigt sehen, die aber nicht mal bei IT- oder Rechtsexperten zwingend allgemeiner Konsens sind. Überzeugungsarbeit muss also nichtmal nur bei uninformierten Endnutzern geschehen.

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

das von Dir oft nun geschriebene *wir* gibt es so nicht...

Signal finde ich auch nicht die Lösung... wenn schon wechseln dann aber richtig... eben zu einem dezentralen und föderiert arbeitenden Netzwerk... also zu Matrix...

das meine ich mit unscharfen Kriterien.

Signal ist nicht FB - ja OK aber weiterhin ein zentrales system... und somit f√ľr die Zukunft nicht geeignet ;-)

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

habe nun schon einige nicht Computer afine von RIOT so √ľberzeugen k√∂nnen...

es gibt aber √ľberings auch noch andere Matrix Clinten die 100% simpel zu bedienen sind... leide rnoch nicht mit E2E... kommt aber...

was haltet Ihr z.B. von pattle ?

git.pattle.im/pattle/app

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

E2E bei einem dezentralen System ist nicht ganz trivial, kennen wir ja von Email…

aber ich bin mittlerweile der Meinung dass das Wissen wie man verschl√ľsselt und mit Schl√ľssel umgehen muss jedes Kind in der Schule wie das 1x1 lernen sollte‚Ķ

das muss einfach Grundwissen werden…

das sage ich als jemand der sich dieses Wissen auch erst vor einer Weile angeeignet hat.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

wenn ich dass nun aber von den Lehrern meiner Kinder einfordere, schauen die mich nur mit großen Augen an....

Warum?
Weil sie es selber nicht können..

Weil das Problem nicht klar ist.. die Notwendigkeit nicht erkannt ist ... usw.

@Mr_Teatime @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

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@Nachbarschaft Ich bin sehr √ľberzeugt, dass diese dezentralisierten Systeme langfristig nur eine Relevanz haben werden, wenn es dort ein paar Schwergewichte - Universit√§ten, ISPs, vielleicht auch einige kommerzielle Anbieter wie Librem - gibt, die das nachhaltig und langfristig betreiben und dort auch etwas Nutzerbasis @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka @Mr_Teatime - 1/3

erreichen k√∂nnen. Momentan haben, soweit ich das sehe, viele dieser Systeme die Wahrnehmung als Spielzeuge f√ľr datenschutzverliebte Geeks, und wahrscheinlich wird sich das auch erst √§ndern, wenn Jane Doe dort zumindest ein oder zwei Kontakte aus ihrer realen Welt, ihrem Adressbuch, wiederfindet. ūüėź
@Mr_Teatime @peter @Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka - 2/3

@z428

Die Denke dass Dinge nur z√§hlen wann sie Mainstream werden f√ľhrt auch nicht wirklich weiter... und zeugt nicht von Freiheit...

Jeder fängt in seinem Bekantenkreis an und dann schauen wir mal wie weit der Schneeball rollt..

Sprich deinen Nachbarn an ... oder so... und erwachte eben nicht das ALLE das Tool schon nutzen... sondern argumentier und √ľberzeuge mit Kiterien die unabh√§nig von der Nutzerzahl des Tools sind...

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@Nachbarschaft

Ich mag Tiere. Reicht es, wenn ich jetzt vegetarisch esse, muss ich vegan leben, oder darf ich nur noch auf nat√ľrliche Weise vom Baum gefallene Bl√§tter?

Imho: Wasimmer jeder einzelne sich zumuten kann/will.

Leute werden sich mehr zumuten, je leichter es wird. Aber egal was wir tun, das mit den Blättern wird's nicht werden. Nichts gegen Leute die das machen wollen, aber es zu *verlangen* behindert Fortschritt.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

...und um das gleich wieder zu relativieren: Ich hab auch Briar und Jami installiert, aber die sind (noch) nicht in einem Zustand in dem ich sie Laien mit niedriger Frustrationstoleranz empfehlen w√ľrde -- damit bin ich schonmal reingefallen, das kann nach Hinten losgehen.

Dezentrale datenschonende Lösungen leichter verdaulich machen ist gut, aber wenn man nicht alle anderen Aspekte versteht, wird das nix.

@Nachbarschaft ... ohne eine Idee zu haben, ob und wie die irgendetwas besser machen. Fakt ist trotzdem: Dezentrale Systeme haben Vorteile, aber auch Nachteile. Um beides sollte man wissen. Und vielleicht ist es auch immer eine gute Herangehensweise, anderen Menschen in den Entscheidungen, die sie treffen, genau so viel Intelligenz und Wissen zuzugestehen, wie man bei sich selbst annimmt - und eben davon auszugehen, daß der Status Quo nicht nur ...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft ... aus reiner Unf√§higkeit ist, wie er ist, sondern das auch (was ja irgendwo der Ausgangspunkt dieser Diskussion war) auch √Ė/R-Medien m√∂glicherweise gute Gr√ľnde haben, einen Kanal wie YouTube zu bedienen, und da√ü daf√ľr ein Vorschlag wie PeerTube unter Umst√§nden bestenfalls nutzlos ist, schlimmstenfalls von fehlendem Interesse oder Verst√§ndnis f√ľr die Anforderungen zeugt, die hier irgendjemand erf√ľllen m√∂chte. ūüėČ

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

meine sehr konkrete Erfahrung ist - das gorße Insitutionen von PeerTube noch nie gehört haben.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Wir brauchen eine Modell wie Daten zugänglich gemacht werden können ohne das unschöne Hierarchien entstehen…

Aus fr√ľheren Unterhaltungen wei√ü ich das Dir da andere Dinge vorschweben als die hier praktizierten dezentralen Ans√§tze‚Ķ

Leider werden Deine anderen Ideen nicht konkret und bleiben im theoretischen… deshalb verstehe ich sie nicht…

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Damit möchte ich dezidiert keine Unfähigkeit oder so was unterstellen… Aber bitte werde doch konkret damit wir mitdenken können.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft Ich sehe drei grundsätzlich verschiedene Probleme, etwa im Blick auf öffentlich-rechtliche Mediatheken:

(a) Depublizierungs-Pflicht. Das ist ein gesetzgeberisches Thema, das löst Software gar nicht. Das ist IMHO das primär zu lösende Problem.

...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Ja, im Bezug auf die √Ėffentlichrechtlichen eine zentrale Frage.
Dazu kommt, dass h√§ufig Inhalte √ľber das Internet aus Lizenzgr√ľnden √ľberhaupt nicht zur Verf√ľgung stehen, nicht einmal im Stream zur Sendezeit. Sehr √§hnlich, wenn in der Tagesschau das Bild zu einem Bericht fehlt.

@Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka

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