@hyperjinx Wann es wohl öffentlich-rechtliche Peertube instanzen geben wird?

Alle sprechen von der europäischen "Supermediathek" aber keiner sieht, dass es dank Peertube schon alles gibt was es dafür braucht, abgesehen von viel mehr Inhalt. Noch dazu aus einer europäischen Softwareschmiede.

🤷 Was will man machen… Es ist fanzinierend wie Ignorant europäische Institutionen gegenüber europäischer Software sind.

@sheogorath Es gibt nur die *Software* dafür, die so etwas leisten könnte, aber die hätte es vorher auch schon ohne Probleme geben können. Sehr viel spannender bei dieser Frage dürfte sein, wer diese "Supermediathek" wo und wie betreiben will. In vielen dieser Diskussionen wird leider Infrastruktur-Betrieb gänzlich ausgeklammert bzw. auf ein "triviales Problem" reduziert insbesondere im Vergleich zur Verfügbarkeit geeigneter Software (was ich als fatale Fehleinschätzung betrachte).

@hyperjinx

@z428
Eine föderierende Plattform ist doch eine gute Lösung für eine europäische "Supermediothek": Jede Inhaberin von Inhalten hostet die eigenen Inhalte. Über die Föderation können alle Medien überall gefunden und verlinkt werden.

@sheogorath @hyperjinx
@stefka

@peter Ja. Aber IMHO löst die nur ein kleines Problem - und keines, was man nicht etwa mit einzelnen Mediatheken in bei den einzelnen Betreibern selbst gehosteten Websites nicht auch lösen würde. Das ist mein einziger Punkt an der Diskussion. 😉

@sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428 @peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

Der Zugewinn liegt in eine gemeinsam nutzbaren Oberfläche und der der darunterliegenden Technik die es ermöglicht Lasten auf viele Schulter zu verteilen. Damit entsteht ein gemeinsamer Index von Files die verteilt geostet sind. Ein gemeinschaftlicher Index über den man selber Kontrolle ausüben kann - ein Ersatz für Google & Co. Das ist durchaus ein bedeutender Zugewinn, würde ich sagen.

@Nachbarschaft Prinzipiell bin ich mir durchaus im Klaren, wo die Vorteile verteilter Lösungen gegenüber zentralen Ansätzen liegen (gleiches gilt übrigens auch für die Nachteile). Diese Erklärung wirkt mir allerdings etwas ... unschlüssig zwischen "verteilt" und "zentral" balancierend. Viele der angeführten Punkte lassen sich durchaus auch als Vorteile zentraler Ansätze ins Feld führen. 😉

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

sorry aber deine Posts verstehe ich nicht... weiß nicht worauf Du hinaus willst...

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

ich meine so was wie:

"Sehr viel spannender bei dieser Frage dürfte sein, wer diese "Supermediathek" wo und wie betreiben will. In vielen dieser Diskussionen wird leider Infrastruktur-Betrieb gänzlich ausgeklammert"

verstehe ich nicht...

Insitutionen sollten einfach anfangen z.B. PeerTube zu nutzen und weiterentwickeln. PUNKT.

Fankt ist - die meisten Insitutionen wissen noch garnichts von solchen verteilten Systemen.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft ... aus reiner Unfähigkeit ist, wie er ist, sondern das auch (was ja irgendwo der Ausgangspunkt dieser Diskussion war) auch Ö/R-Medien möglicherweise gute Gründe haben, einen Kanal wie YouTube zu bedienen, und daß dafür ein Vorschlag wie PeerTube unter Umständen bestenfalls nutzlos ist, schlimmstenfalls von fehlendem Interesse oder Verständnis für die Anforderungen zeugt, die hier irgendjemand erfüllen möchte. 😉

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428

Wir brauchen eine Modell wie Daten zugänglich gemacht werden können ohne das unschöne Hierarchien entstehen…

Aus früheren Unterhaltungen weiß ich das Dir da andere Dinge vorschweben als die hier praktizierten dezentralen Ansätze…

Leider werden Deine anderen Ideen nicht konkret und bleiben im theoretischen… deshalb verstehe ich sie nicht…

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@Nachbarschaft

... dort so etwas wie PeerTube? In diesem Modell *ist* das schon dezentral genug, weil WWW. Sämtliche kritischen Anforderungen (Storage, qualifiziertes Personal, rechtliche Rahmenbedingungen, ...), die es braucht, sind mit oder ohne PeerTube diesselben. Im Extremfall könnten die Mediatheken selbst ein ActivityPub-Interface in Software bauen und wären dann auch im Fediverse erreichbar, aber selbst die Anforderung sehe ich nicht zwingend.

@peter @sheogorath @hyperjinx @stefka

@z428
Peertube ist nur ein Beispiel. Es braucht freie Lizenzen für die Software, OpenSource-Clients für alle Medienangebote, offengelegte und standardisierte Schnittstellen der Medienserver.
Public Money, Public Code

@Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka

Follow

@peter Dort bin ich sofort dabei. Und zwar in genau dieser Reihenfolge: Offene und standardisierte Schnittstellen > offene Clients für alle Medien-Angebote > offene Server-Komponenten für das Hosting.

@Nachbarschaft @sheogorath @hyperjinx @stefka

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