Bei dem ganzen Rant, was bei #XMPP nicht klappt, entsteht manchmal der Eindruck, XMPP wäre veraltet und kaputt. Was man oft vergisst, ist, was man durch XMPP bekommt:

- Einen solides, grundsätzlich standardisiertes, transparent verwaltetes Protokoll
- Eine vielfältige, durch die Privacy/FOSS-Community verwaltete Server-Struktur
- Mindestens zwei gute Server-Implementierungen
- Moderne (verschiedene!) Clients für Android, Linux und den Browser

XMPP :xmpp: ist eine einzigartige Bereicherung.

@jeybe Nun ja... Persönliche Erfahrung: Clients auf dem Desktop, die 1990er-Ästhetik haben und Neu-Nutzer komplett abschrecken. Hinreichend viele Inkompatibilitäten zwischen Clients und Servern, bei denen die Übertragung insbesondere von Medien (Bild, Video, Ton) zur Glückssache wird. Serverstruktur, in der Nodes auch mal tagelang down sind oder über Nacht ganz verschwinden. Und eine "Marktabdeckung", die leider nicht der Rede wert ist. XMPP ist cool, aber eben nur Technik. 😐

@z428
Genau solche Blickwinkel wollte ich mit meinem Tröt aufbrechen. Denn im großen Ganzen sieht es anders aus. Da so zu verallgemeinern ist nicht richtig.

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@jeybe Ich weiß nicht recht. Technisch stimme ich Dir in Teilen zu (in Teilen nicht). Das Mindestproblem aus meiner Wahrnehmung: XMPP ist zu technisch. Um das sinnvoll gegen WhatsApp, Telegram, ... zu etablieren, bräuchte es genau das, was viele in der Community scheuen wie der Teufel das Weihwasser: Eine Planung, die "XMPP-Messaging" als "Produkt" versteht, das auf allen Plattformen (a) 100% endnutzerfähig ist und (b) verfügbar und *verlässlich* betrieben wird. Beispiele: Ich habe meinen ...

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