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@m_b Das meinte ich aber mit "privilegiert": Du hast die Möglichkeit, dort Entscheidungen zu treffen und zu gestalten. Ich hier auch. Die Mehrzahl der Menschen, die ich kenne, hat das leider nicht. Spätestens wenn Kunden, Prozesse, Gesetzgeber, ... spezifische Fachanwendungen erfordern oder vertraglich erzwingen, ist FLOSS leider sehr schnell keine Option mehr. Beispiel aus meinem letzten Job: CAD- und 5D-Planungswerkzeuge im Bau. 😶

@bionade24

@z428 @m_b Naja aber Linux geht schon noch. Und wenn mal ein FreeCAD entwickler festangestellt wird, klappt das auch mal.

@bionade24 Ich weiß, dass es früher mal CAD-Lösungen auf Solaris gab, aber das hatte der Bau kaum, weil die Hardware zu teuer war. FreeCAD hatte ich mal einem Haustechnik-Planer empfohlen zum Testen, und er meinte, im Vergleich zu der Software, mit der er produktiv arbeitet, ist das wie Handwagen im Vergleich zum Sattelschlepper. Nicht nur nicht dieselbe Liga, sondern nicht mal derselbe Sport. 😐

@m_b

@z428 @m_b @bionade24

Man muss nur in einem großen Konzern mit starren (IT-)Richtlinien arbeiten, schon kannst du überhaupt nichts mehr beeinflussen. Also wirklich 0. Absolut gar keine Chance als Endanwender.

Privat und in meinem privaten Entwicklungsprojekt sieht das ganz anders aus. Da kann ich aber auch die IT-Richtlinien selber gestalten. ;-)
Und falls etwas nicht funktioniert, hab ich direkten Einfluss auf die Problemlösung.
Klappt auch.

@Herbstfreud Im Corporate-Umfeld war es bei uns relativ lax: Du konntest ein supportetes Tool (proprietär) wählen und hast Hilfe bekommen. Oder Du hast etwas anderes gewählt und warst vollständig selbst verantwortlich. Wenn Du das erste Mal ein gemeinsam bearbeitetes Spreadsheet mit LibreOffice kaputtgespeichert oder einen relevanten Termin aufgrund von Inkompatibilität zwischen Exchange und Thunderbird verpasst hast, war das nicht mehr lustig...

@m_b @bionade24

@z428 @m_b @bionade24

Das trägt dann natürlich nicht wirklich zur Akzeptanz bei... :-(

Wenn, dann muss eine solche Lösung aber auch breit aufgestellt werden. Bei uns würden solche Mixturen definitiv nicht funktionieren.

Das Ding ist aber auch, dass Outlook, Teams etc. einfach zu gut funktionieren, auch in Zusammenarbeit mit dem Firmenhandy. Ich könnte da mit Alternativen nicht punkten. Die Argumente für FLOSS befinden sich auf einer Ebene, mit der sich keiner beschäftigt.

@Herbstfreud Naja, das Ziel ist nicht, Akzeptanz kaputtzumachen, sondern der Spagat, für "Experten" die Möglichkeit zu lassen, die Tools ihrer Wahl zu nutzen und trotzdem für den Rest der Organisation ein supportbares Arbeitsumfeld zu bieten, das für möglichst viele möglichst gut funktioniert. Dort wird angenommen, dass, wer andere Werkzeuge wählt, die auch beherrscht. Man darf nicht vergessen: An vielen Stellen ziehen Unternehmen mit IT (Office, Mail, ...) in die Cloud, ...

@m_b @bionade24

@Herbstfreud ... weil die Personaldecke im IT-Umfeld viel zu dünn ist, von Qualifikation ganz abgesehen. Dort ist intern schlicht nicht das Personal da, eine große Bandbreite an Tools in ihren Eigenheiten zu unterstützen. Bei Kollaborations-Tools kommt hinzu: Idealerweise sind das keine absoluten Vorgaben, sondern Entscheidungen von Teams - aber eben keine *Individual*-Entscheidungen einzelner. Dort wäre minimale Erwartung: Wer ein Tool mag, muss sein Team davon überzeugen. 😉

@m_b @bionade24

@Herbstfreud Ansonsten, Teams, Outlook: Richtig, ja, das ist mein anderes Problem (auch im Blick auf den eingangs erwähnten Kommentar): Oft ist der Unterschied zwischen den proprietären und den offenen Lösungen nicht ein Stück Bequemlichkeit, sondern im offenen Bereich oft ein handfestes Maß an unlösbaren Problemen und unüberbrückbaren Defiziten. Ich habe es etwa aufgegeben, mit offenen Tools die Integration nachbauen zu wollen, die Exchange im Blick auf ...

@m_b @bionade24

@Herbstfreud ... Mail, Kalender, ... betrifft - etwa mit Teams: Klicke auf einen Zeitpunkt, erzeuge ein Teams-Meeting und bekomme von vornherein eine Warnung, wenn wichtige Leute zu dem Zeitpunkt blockiert sind. Dort fehlt in den meisten offenen Lösungen, die ich in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten in der Hand hatte, einfach noch viel zu viel. Stattdessen werden in loser Folge neue Implementationen derselben Dinge hochgezogen, weil das mit neuen Programmiersprachen ...

@m_b @bionade24

@z428 @Herbstfreud @m_b Das ist seit Ewigkeiten durch einen offenen Standard spezifiziert, den bestimmt MS auch im Hintergrund nutzt. Und zum Beispiel Korganizer kann das auch. Wird sicher nicht die einzigste sein, auch ein kompetenterer wird so ein Feature in Teams nicht ohne Einführung finden.

@Herbstfreud ... und Frameworks cooler ist und mehr Spaß macht. Dort ist mein großer Schmerz derzeit mit Nachhaltigkeit im FLOSS-Umfeld, und die "Schuld" dafür gebe ich maßgeblich dem Umstand, dass das hauptsächlich Freizeit- und Hobby-Projekte von Leuten sind, die professionell irgendeelchen anderen Kram machen, den sie nicht selbst entscheiden können und wo die Sprachen, Frameworks, ... vorgegeben sind.

@m_b @bionade24

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