@boet Das war ja meine Ausgangsfrage, ob Kubuntu auch so datenhungrig sei? @majestyx @m3tti @herrgnatz
@hikerus @majestyx @m3tti @herrgnatz @boet naja der dienst, der dafür verantwortlich sein soll (apport) soll wohl auch bei kubuntu mitkommen, also gibts wohl keinen grund zu annahme, dass kubuntu weniger betroffen ist
@witti Dann fehlen also die entsprechenden Artikel bis jetzt - man hat vorerst mal Ubuntu vorgenommen... ? @majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@hikerus @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet Ich bin mir bei Canonical manchmal unsicher, wie weit ich denen trauen mag, aber die gegenwärtige Diskussion verstehe ich nicht. Siehe lists.ubuntu.com/archives/ubun. Die Diskussion in dem Thread ist interessant - insbesondere an dem Punkt, an dem darauf eingestiegen wird, daß es "nach Windows und Android und Datensammeln riecht". Differenziertere Betrachtung wäre gut.

@z428 Kann ja gut sein, dass nach "FB" man etwas sensibler im Thema Datenschutz geworden ist und jetzt ziemlich genau hinschaut. Andererseits - ich habe es schon erwähnt - haben nach "FB" verschiedenste Firmen angekündigt, sie wollten mehr mit ihren Kundendaten "tun". @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@hikerus @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet Möglich. Wäre auch prinzipiell zu bergrüßen. Ich muß nur stellenweise an Monty Python, Leben des Brian und Jehova denken: Irgendjemand schreibt "Nutzerdaten analysieren" - und darf *sicher* sein, daß ein Sturm der Empörung über ihn hinwegfegt, noch bevor irgendjemand die Mühe investiert hat, sich wirklich mit Details zu beschäftigen. :|

@z428 Puuh - mit Detail beschäftigen... Wer tut das schon... ? @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet
@hikerus @z428 @m3tti @herrgnatz @witti @boet digitalcourage, LQdN, kuketz-blog u.v.m. über die spionage achso eupemismus "nutzerdatenanal-lyse" gibts nen haufenm

@majestyx ACK. Aber auch: irights.info/artikel/datenpoli

"...Wenn wir keine Modelle finden, die es ermöglichen, Daten zu gesellschaftlich akzeptierten Zwecken zu nutzen, ohne dass Bürger ihrer Grundrechte beraubt werden, werden uns auch die damit verbundenen Chancen zur Förderung des Gemeinwohls entgehen. ..."

@hikerus @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@z428 Eigentlich ein altes Phänomen - leider: Die Politik und die Gesetzgebung kommen immer viel zu spät. @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@hikerus Leider ja. Aber ich habe eben auch den Eindruck zunehmender Polarisation: Da gibt es Leute wie die ganze Post-Privacy-Bewegung, die nur Chancen sehen, aber keine Risiken. Und es gibt die Datenschutz-Verfechter, insbesondere natürlich auch im fediverse, bei denen es genau umgekehrt scheint. Ich halte beides für Extreme und beides für kritisch.
@majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@z428 Nur haben die zweiten Null Chancen - das Wirtschaftssystem lässt eine solche Kritik gar nicht zu - "monetarisieren" muss man alles, es zählen nur steigende Umsätze und Gewinne. Und wenn es für den Otto Normal "bequemer" wird, um so besser. Ach ja, auch noch "sicherer"...  @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@hikerus
Kann es sein, dass Erstere eher als Innovatoren und Problemlöser wahrgenommen werden und Zweitere eher als Verhinderer und Nörgler, die die Dinge für die Nutzer eher komplizierter als leichter machen wollen?
@majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@z428 Die ersten hochgelobt - in den Hochglanz Medien allesamt - Zuck und wie sie alle heissen war ein Genie. Die letzten nimmt "man" gar nicht wahr. @majestyx @m3tti @herrgnatz @witti @boet
@hikerus @z428 @m3tti @herrgnatz @witti @boet tja, lest mal techrights :-) was da an geld in 'die medien' hepumpt wird. wenn m$ 2/3 deiner werbeeinnahmen macht, schreibst du nix pöses drüber - frag die fsfe mal zu geld von google und m$ *weckduck* :-\

@majestyx ... geführt werden. An dem Punkt brauch ich gar keine negative Gegenwerbung - dort schaffen 'wir' uns eine negative, zerstrittene Außenwirkung ganz von allein. Wenn es etwas gibt, was die Tech-Konzerne sind, dann organisiert und zielgerichtet. Davon trennen alle "Alternativbewegungen" leider Meilen. Und *das* ist frustrierend. :/
@hikerus @m3tti @herrgnatz @witti @boet

@z428 @hikerus @m3tti @herrgnatz @witti @boet der 'unterschied' / die vielfalt ist positiv zu sehn IMHO - zentrallismus schadet allen und nütz nur eine/m :-)
@majestyx Das ist eben die eine und sehr wichtige Seite. Aber - nach der langen Diskussion hier - es gibt eben auch noch andere Seiten. Zum Beispiel diese, dass all die "freien" Ansätze in sich gut sind - aber zu einer grossen Zersplitterung führen, die dann zur grossen Schwierigkeit wird, akzeptierte Alternativen zu entwickeln. @m3tti @herrgnatz @witti @boet @z428

@hikerus ...solche kleinen Trivialitäten (No-Brainer für den Entwickler, aber heftige Verbesserung für den Nutzer) zu beseitigen. So etwas müsste viel häufiger passieren, nur die Frage : Durch wen?
@majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@hikerus Im simpelsten Fall wie bei Ubuntu durch einen Distributor, was aber nur bis zu einem bestimmten Punkt trägt. Vielleicht braucht es dafür auch mehr Strukturen wie Stiftungen (KDE, LibreOffice, Apache,...), die sowas steuern können. Funktioniert aber auch dann nur, wenn involvierte Upstream-Entwickler sich zu denselben Zielen bekennen.
@majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@z428 Jetzt schon wieder die Stiftungen... Und wer woher stammt das Kapital dieser Stiftungen - Ubuntu ist btw auch eine Stiftung. @majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@hikerus Die Frage ist weniger, woher das Geld stammen könnte, sondern eher, wie transparent die Finanzierungs- und Steuerungsprozesse funktionieren. Die Alternative freilich wäre, dass sich die offene Entwicklerschaft selbst zu diesem Qualitätsverständnis bekennt, aber das sehe ich grad nicht.
@majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@z428 Woher das Geld stammt und Transparenz gehören durchaus zusammen ;-) Aber "freie" Entwickler, die sich dann solchen Strukturen "unterordnen"? Ich weiss nicht, ob das funktionieren könnte. @majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@hikerus Ich hätte nüchtern betrachtet auch kein Problem mit einer privatwirtschaftlich agierenden Firma, solange sich deren Handeln innerhalb ethisch akzeptabler Rahmenbedingungen bewegt. Ganz ohne Geld wird es nicht funktionieren, zumindest nicht kurzfristig - dann bleibt es immer freiwillige Arbeit von Enthusiasten, die sich eher schlecht koordinieren lassen.
@majestyx @m3tti @herrgnatz @boet

@z428 Und wer würde diese "ethische akzeptablen Rahmenbedienungen" festsetzen und kontrollieren? Hmm - schwierig. Und ja, ich arbeite auch als Freiwilliger (nicht IT-Projekte) - und stimmt, ich lasse mich da auch eher schlecht "koordinieren" ;-) @majestyx @m3tti @herrgnatz @boet
@z428 @hikerus @m3tti @herrgnatz @boet also ich bin bei nem e.v. mitglied und gehe regelmässig in einen 'unorganisierten' hackerspace. im unorga raum fühlen sich alle anwesenden irgendwie 'zuständig' oder wir diskutierens aus. im e.v. heists dann : lass das mal admin, vorstand o.ä. machen. und so findet im hackerspace mehr 'gemeinschaftsleben,' workshops u.a. statt als im e.v. ist halt #anarchie (und alles ausser chaos) :-)

@majestyx Könnte ich mir auch gut vorstellen. Funktioniert das auch für größere oder langfristigere Themen, bei Euch?
@hikerus @m3tti @herrgnatz @boet

@z428 @hikerus @m3tti @herrgnatz @boet nur mit unterstützung von 'drogen' :-) soziales / politisches ist 'immer' dicke bretter bohren. deswegen mach ichs auch gerne nicht alleine. und wenns mal wieder zu arg wird treffen wir uns im hackerspace zum bbq .... mit der FSFE waren wir mal mit kuchen beim Auswärtigen Amt. warn komisches gefühl vorm herrschaftshaus ohne molli in der hand :-) aber hey, damalz hamse linuxlaptops an die beamten verteilt. also, nicht 'alleine' machen. gleichgesinnte suchen. ich hab auch mal fast 6monate alleine (mit mir selbst) nen freifunk stammtisch gestemmt. aber dann warns doch 6 menschen 'am ende'
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