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Anderswo kreisen Vögel über der Innenstadt, gespenstisch im Kunstlicht, das die Sterne überstrahlt. Nachtschwärmer beobachten. Erinnerung an den Duft des Waldes zwischen den Gedanken.

An der Grenze des Internet brennt Sonne durch welkende Blätter. Bemooste Felsen und Blaubeergestrüpp bedecken den Boden. Der alte Dorfgasthof hat ein handgekritzeltes "zu verkaufen"-Schild im Fenster. Gegenüber parken rostende Autos unter einem Holzverhau. Die Stadt ist fern.

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Nineteen years later. That summer. That very day too. Endless memories, between worlds. youtube.com/watch?v=FwpHB0QerN

Einige Straßen weiter haben die Anwohner Tische auf die Bürgersteige geschleppt und grillen. Musik und der Duft von Rauchwaren schweben zwischen den Häusern. Ums Eck kühlt der Beton der Parkplätze nach einem warmen Tag aus, während die Dämmerung das Viertel übernimmt.

Am Nachbartisch grüßt man Richard und Ulrike, und damit einher geht die Frage, warum man im Restaurant mit Telefon über Freisprechanlage kommunizieren muss. Nun ja. Zumindest ist Wein in diesem Abend.

Using 1990s Unix CLI tools for working more effectively.

vs.

Using 1990s Unix CLI tools in the desperate attempt to keep time from moving on.

😮

(... and an endless stream of sounds and music of ever-dark, ever-lit cities ...)
youtube.com/watch?v=vp-uHbqnos

Der Nachtbus wird in der Ferne leiser. Die Straße ist leer, außer einigen Stimmen hinter irgendeinem Fenster liegt eine fast greifbare Stille über dem Abend, als hätte der Tag all seine Klänge verbraucht. Schlaf und Träume verstecken sich in wehenden Gardinen. Noch kein Mond.

These days, then and now, I just catch myself watching images in my stream and fall through AI-curated images flickering by... A lot about that is how cyberpunk felt in the mid-1990s...
archillect.com/
archillect.com/about

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After working with for quite a while, I still can't stop being amazed by working with and the extension for patch management. Sure, it comes with drawbacks too (everything does), but for a certain workflow it's just perfect.

Die Musik ist in die Nacht geflogen, Fetzen treiben noch im Dunkel zwischen Straße und den wenigen Stadtsternen. Autobewegungen, einsame Schritte. Irgendwo klirren Gläser, dazu Stimmen, ganz leise. Und der eigene Atem. Tag, der zur Ruhe kommt.

Vor der Dämmerung. Der Supermarkt des geringsten Misstrauens hat keine Avocados mehr, dafür Lebkuchen, Weihnachtskonfekt, klischeeschwere Sehnsuchtsmusik und eine endlose Schlange müder Nachbarn. So ein Tag ist das heute.

Kühler Abend in unschlüssigem Spätsommer. Von gegenüber kämpft eine ebenso grelle wie häßliche Stehlampe gegen die Nacht, deren Duft schon durch die Schlucht der Straße weht. Ein Moment zwischen Nähe und Ferne, lautes Lachen vor der Kneipe, Gedanken zwischen Wachen und Schlaf.

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