in der . (... und oben turnen die Spinnen!) Die Kartoffeln sind alt und verkeimt. Gehen aber noch. Der Rest ist von heute. Mein Lieblingsessen: . Spargel und Kartoffeln ungeschält 15 min. Mikrowelle. Grünzeug in den Häcksler. Dazu einen Schuss Leinöl, bissel Wasser zum Stampfen, Salz, Pfeffer, Brunnenkresse. Macht 0,28kWh. Und mehr als satt, ein Rest bleibt für heute Abend.

In »MEDIEN IN DER KLIMA-KRISE« analysieren 28 Expert:innen aus Journalismus und Forschung schonungslos, weshalb die »vierte Gewalt« beim Klimawandel bisher komplett versagt und wie es besser ginge. Alle Medienkonzerne sollten sich damit auseinandersetzen!

Die ( fortunei) vom Baumarkt steht nun schon einige Jährchen in Hoyerswerda frei herum. Das bekommt ihr von Winter zu Winter besser. Diesjahr, ganz ohne , nur oben zugebunden, sind die Wedel alle abgefroren, treiben aber ungestüm nach. Trotz anhaltender Dürre und völlig ohne Pflege macht sie einen guten Eindruck. Der Stamm hat mehr als einen halben Meter, bis zur obersten Blattspitze könnens gut über 150 werden.

Nach Totalausfall in Cottbus 2021 () hab ich diesjahr auch ein Beet in Hoyerswerda gepflanzt. Vorgezogen am Fenster in zwei Töpfen. Ausgepflanzt am 1.3. nach der von DÖBLIN in Abständen von 20x20cm. Trotz Frost und anhaltender Dürre eine erfreuliche Entwicklung. Es haben sich teils bis zu 10 Halme pro Pflanze entwickelt. Gestern nach 10 Wochen das erste mal aufgesucht, gewässert und schwach gedüngt (Urin, 1:30).

Cottbus im Jahr ... irgendwas mit 3000. Oder früher. Freier Blick übers Meer. Mein Garten zwei Meter über dem Wasser. Das Wasser schwappt bei Sturm an den Gartenzaun. Denn der Damm fehlt noch. Wann beginnen eigentlich die Planungsarbeiten an der Küstenverlegung? Die Auslegung für den Küstenschutz, Umweltverträglichkeitsprüfung und so? Hamburg muss auch nach Cottbus. Ich meine, bei uns dauert das doch immer so ...

: In Cottbus hatten wir eben die erste Tropische Nacht des Jahres und vermutlich auch zum frühesten Zeitpunkt seit dem Eem.

Neinnn! Nur den Blumenkohl mit Zwiebel kochen und dann das Kochwasser mit Mehl anschwitzen und paar Eier schön dünn drüber ... und bissel Muskat, Salz, Pfeffer ... Und Petersilie ...

Hüstel ... räusper ... bin neu hier ... Gemacht hab ich ziemlich viel, war Ingenieur, Umweltaktivist, Lokalpolitiker, Reporter ... was man halt so macht. Weil aber alles nichts bewirkt hat und es nur so weiter geht, teste ich im Garten Pflanzen für den Übergang zum erwartbaren Tropen- und Dürreklima. Vorerst mediterran Citrus, Palmen, Bananen, das ganze Gemüsezeug, auch neue Getreidesorten. Esse vegetarisch, lebe (hoffentlich) klimaneutral.

Und wenns zwischen dem Zwitschern und dem Tröten mal schnell gehen muss: Klimafastfood. Die Kartoffeln acht Minuten in der Mikrowelle brauchen 0,17 kWh. Das Grünzeug nur kurz schreddern, den Spargel nicht mal schälen und das kostbare Zeug nicht etwa kochen! Aber etwas würzen, so lange die Brunnenkresse noch nicht blüht. Und: viel Leinöl für den Kartoffelstampf!

Nicht so richtig heimisch will der Poncirus trifoliata werden. Nur dort, wo der Pinsel drüber fuhr, entwickeln sich jetzt erfreulich viele Früchte.

Die Musa Basjoo ist auf bestem Weg zum Neophyten. Mit nur lockerem Laubhaufen geschützt hat sie problemlos überwintert und scheint schon zwei Blüten zu schieben. Das Anzeichen ist deutlich: Es sind die ältesten Stämme und sie halten sich mit der Blattentwicklung vornehm zurück. Vermutlich haben sie im letzten Jahr genug Kraft gesammelt.

Die schwere Wiedergeburt ins vierte und letzte Leben. Diesjahr wird sie blühen. Der Stammumfang hat mehr als siebzig Zentimeter. Ab fünfundfünfzig kann man schon mit frischen Bananen rechnen.

Täusch ich mich, oder wächst da ein bittersüßes Zitronenbaby heran?

Momentan blüht grade der Poncirus trifoliata. In der Lausitz. Noch in den Achtzigern wäre diese Gegend der Klimazone 6b zuzuordnen gewesen. Inzwischen sind wir in der 8a angekommen.

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