‘Why a focus on “fake news” and Facebook misses the internet's real problems - and solutions’

“The biggest oversight… is in diagnosing disinformation as essentially a problem with Facebook, rather than a systemic issue emerging in part from the pollution of online spaces by the business model that Facebook shares with others: the surveillance and modification of human behaviour for profit.”

opendemocracy.net/uk/jennifer-

Also on our forum: forum.ind.ie/t/why-a-focus-on-

Da hat anscheinend 8 Jahre lang niemand dran gedacht (auch nicht die Behörden): Die IP-Anonymisierung in Google bezieht sich nicht auf die Einbindung des Scripts selbst. Die Standardeinbettung ist damit nur teilweise anonymisiert. rufposten.de/blog/2019/02/18/m
@ulrichkelber

Apple plant ein Abo-Modell für Nachrichten (und will 50% einsacken). Ja, so kann es kommen, wenn eine Branche nicht selbst ihre eigene Abo-Lösung findet. heise.de/mac-and-i/meldung/Ein

Eine Ausnahme gilt nur wenn ein Informant _eigenständig_ Informationen illegal beschafft - die dürfen in strengen Ausnahmefällen redaktionell verwertet werden: wenn die Veröffentlichung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen geeignet ist (§201).

Bedenkenswerte These: Hat sich der Inquirer über die Collection#1 Zugriff auf die privaten Fotos von Bezos verschafft? Die Email der Adressatin war angeblich dabei.
twitter.com/ErrataRob/status/1

Gute Gelegenheit für eine kurze Erinnerung ans Seminar Medienrecht: Journalisten begehen in D grundsätzlich eine Straftat, wenn sie geklaute Passwörter für illegale Zugriffe auf Konten nutzen (StGB §202a) oder andere dazu anstiften (§26). Gut so.

Sehenswerter Crashkurs heute von Wolfie Christl bei der : Unternehmen zahlen längst nicht mehr für "relevante Werbung", sondern für Verhaltensänderungen. (Und wir Journalisten füttern diese Maschine über unsere Verlage und Vermarkter)
youtube.com/watch?v=5ID8cAoM5T

Zum #sid2019 mache ich darauf aufmerksam, dass auch beim mobilen Zahlen der Datenschutz gelten muss. Gesetzgeber sollte durchsetzen, dass anonyme Formen mobilen Zahlens angeboten werden müssen bfdi.bund.de/DE/Infothek/Press

Deutschland und Frankreich haben sich beim Artikel 13 (Uploadfilter) geeinigt - damit ständen zahlreiche Plattformen vor unlösbaren Problemen br.de/nachrichten/netzwelt/deu
Siehe auch juliareda.eu/2019/02/artikel-1

Ich weiß nicht, ob man das "Gastbeitrag" nennen kann, wenn Zuckerberg für die Zeit schreibt. Seine Tracker stehen auf mehr Seiten als jeder Redakteursname, er erfährt mehr über die Onlineleser als der Chefredakteur und er sahnt dort mehr ab als jeder Mitarbeiter.

Der einzige Grund, der diese Bezeichnung rechtfertigt, ist dass in seinem "Gastbeitrag" mehr gelogen und verdreht wird als in allen Relotius-Artikeln zusammen.
zeit.de/digital/datenschutz/20
(Via @kuketzblog)

A new leak site, Distributed Denial of Secrets, is about to publish 175GB of leaked Russian emails and documents from "politicians, journalists, bankers, folks in oligarch and religious circles, nationalists, separatists, terrorists operating in Ukraine" thedailybeast.com/this-time-it

Bei der SZ haben sie ein schönes eigenes CMS für Scrollytelling gebaut. Es wechselt wie Pageflow zwischen Vollformat und Fließtext, wirkt bei letzterem aber eleganter. Hier eine frei verfügbare Story mit dem Tool: projekte.sueddeutsche.de/artik
Früher nutzte man bei der SZ nur textbasierte Scroller, anfangs mit viel Text, z.B. gfx.sueddeutsche.de/pages/tian (2014). Um den Einstieg in Videos zu erleichtern, trug man später Teile des Text sehr clever ins Video, wie in dieser Story 2017: gfx.sueddeutsche.de/apps/5885d

In meinem Schnittprogramm gibt es die Videoqualität "Wirtschaft" - das ist eins schlechter als "Standard".

CJR: No, tech companies shouldn’t fund journalism

"Tying the future of journalism to a tech or social media levy shackles the two even closer together, making a already dangerously codependent relationship even less healthy—and potentially compromising journalism in the eyes of readers."

cjr.org/opinion/no-facebook-sh

RT @NOYBeu@twitter.com

[UPDATE] Today we filed a wave of complaints against 8 streaming services like @netflix@twitter.com, @Spotify@twitter.com, @daznglobal@twitter.com, @YouTube@twitter.com or @AppleMusic@twitter.com over structural violations of the #RightToAccess under #GDPR
⏩ Details: noyb.eu/access_streaming/
⏩ Press release: noyb.eu/wp-content/uploads/201

🐦🔗: twitter.com/NOYBeu/status/1086

Collection #1 (2/2)

Auch das machen diese Kleinkriminellen mit gemieteter oder gekaufter Angriffssoftware.

Weil so erbeutete Forenlogins fast nutzlos sind, werden die Pakete anderen angeboten, die sie dann automatisiert bei wertvolleren Sites testen oder für Erpressungen verwenden.

Gerade deshalb: Auf jeder Website ein anderes Passwort benutzen! Sonst geht's euch wie dem Habeck.

Collection #1 (1/2)
Da kommt noch was: Die Collection #1 mit 87GB, die Troy Hunt erfasst hat, ist nur der Anfang, bei dem MEGA-Leak sind fast 1TB Logins drin. Der eine Kriminelle hat sich offenbar geärgert, dass der Ukrainer seine Sammlungen mitverkauft - und alles kostenlos geleakt.

Wie bereits überall berichtet zB spiegel.de/netzwelt/web/collec, sind viele alte Daten dabei. Ich vermute, dass viele Combos aus automatisierten MySQL-Angriffen (z.B. auf kleine Onlineforen) stammen.

Ich hätte diese Sachen übrigens nicht bemängelt, weil ich das kleinlich finde - auch wenn Seehofer vermutlich erst in den 90er im Internet war oder in den 80ern bei BTX. Aber wenn man andere deswegen als blamabel hinstellt, sollte man selbst die Fakten kennen.
5/5

"gibt es das Internet in dieser Form erst seit den 90er Jahren. Die Äußerung (...) zeigt exemplarisch, wie viel Unwissen (...) über die virtuelle Welt besteht. Das ist blamabel."
noz.de/deutschland-welt/politi

❌Falsch: Internet gab es genau in dieser Form (TCP/IP) schon in den 80ern
4/5

"Internet erst in den 1990er Jahren in Europa (...) Vorläufer des Internets gab es zwar schon in den 1980er Jahren"
kurier.at/politik/ausland/hors
❌Falsch: Auch hier ist wieder das Web gemeint, die Vorläufer des Internets gab es schon vor den 80er Jahren.
3/5

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