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Muster in Schnee, Wetter, Wolken und anderen Dingen. Die ungeübte Kunst der Wiederholung, die unbeherrschte Kunst der Auslassung. Und das Ringen mit eigenem Dunkel. In Wort und Bild. Wie gehabt.
dm.zimmer428.net/2021/05/wolke

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Discovered this while pre-spring-cleaning my blog. Three years earlier and still most of this is valid so I might just leave this here, pin it and be done discussing social networks for now:
dm.zimmer428.net/2018/04/chang

Unruhestunden. Party irgendwo in der Straße, Musik und Lachen tragen durch die Luft. In die Farbe des Himmels, seit den Morgenstunden fast unverändert, beginnt sich Nacht zu mischen. Müdes Frösteln am offenen Fenster, nur ein paar Träume vor dem Morgen.

Morgen der offenen Fenster, hier und in der ganzen Straße. Die Luft ist klar und kühl nach dem frühen starken Regen. Zwielicht, hinter den Giebeln erstrecken sich graue Wolken, soweit der Blick reicht. Erster Kaffee, langsames Aufwachen. Kommt gut in den Tag!

Dann spielt irgendwo jemand in der Straße Flöte. Unvermittelt streift Kühle durch die Zimmer, blassblauer Himmel liegt über dem Abend, die erste Melone des Jahres schmeckt und duftet intensiv nach Süden. Unten parkt ein Pendler ein, und der Abend verliert sich in Momenten.

Zwischenzeitlich hat die Kneipe auf dem Bürgersteig aufgerüstet. Schreckbunte Sonnenschirme bleichen in der Mittagssonne dahin, spenden den Tischen darunter nur wenig Schatten. Spatzen hüpfen durch den Staub auf der Suche nach Verwertbarem. Kein Muster in verstreuten Kronkorken.

Der Morgen: Laute Tauben vor dem offenen Fenster. Nicht die Spur einer Luftbewegung. Schwitzende Schulkinder schieben Fahrräder durch die Straße. Die Nacht blieb ohne Gewitter, ohne Schlaf. Also: Irgendwie aufwachen, den eigenen Anfang in diesem Tag finden. Habt es mild heute...!

Am anderen Ende des Tages bläst der Ventilator Luft und Träume durcheinander. Das Rauschen übertönt die Klänge im dämmrigen Viertel. Längste Tage des Jahres, kürzeste Nächte. Und das Gefühl, irgendwo hängengeblieben, vom Sommer vollkommen überrascht worden zu sein.

Fediverse bubble: Is still under sort of active development?

Jenseits des Flusses überziehen zerbrochene Flaschen die Bürgersteige. Etwas weiter hüpfen Vögel durch einen Müllteppich im Park. Sinnieren über die Möglichkeit eigenverantwortlicher Communities, während der Gemeinsinn 200m vom städtischen Abfalleimer endet. 😔

(Merke: Kein gesellschaftliches Problem ist so komplex, dass nicht irgendwer mit einer "einfach mal..." - Antwort um die Ecke kommt. Perspektivwechsel my ___. 😶)

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Träger Sonntag. Zu viel gelesen, zu warm zum geistigen Abkühlen. Also: Wenig denken, über Sommer und Rituale. Vögel und Insekten im Garten beobachten, die Wärme in jeder Bewegung bis an die Haarwurzeln spüren. Auf Regen warten. Habt es gut... 🙂

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Хутор Красноярский, Волгоградская область | Krasnoyarskiy, Volgograd region, 2014.
(c) Alexander Aksakov

#closeuprussia #alexanderaksakov
#rf #photography #photo

@rf @rubot

Kein Gewitter. Schwüle Wärme ist geblieben, über den Höfen liegt intensiv duftende Blütennacht. Man scheint zu schlafen, dort hinter all den Fenstern, oder zumindest in Dunkelheit Ruhe zu suchen. Stille auf der Straße. Der halbe Mond hinter Schleiern hat das Viertel für sich.

Seltsame Rituale: Mit den ersten Spritzern aus dem Sprenkler ist naher Donner zu hören. Die Gartenvögel misstrauen derweil dem neuen Futterhäuschen. Hinter der Mauer wird immer mal wieder gejubelt oder geschimpft, während hier Nachbarn den Grill anheizen. Musik fehlt.

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