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Katja DiehlFünftens: Bestehendes, Zentralistisches, Kommerzielles, das sich nachträglich damit schmückt.
VRChat hat das nicht nötig, das ist ein Selbstgänger.
Roblox auch nicht, das hat doppelt soviele monatlich aktive Nutzer wie die Bundesrepublik Deutschland Einwohner. Aber Second Life bezeichnet sich neuerdings als Metaversum.
Doch,
Second Life gibt's noch. Nach dem großen Hype 2007/2008 wurde es nicht abgeschaltet. Im Gegenteil, es entwickelt sich sogar stetig weiter. Daß es so populär wurde, liegt auch daran, daß der Gründer Philip Rosedale von
Snow Crash dazu inspiriert wurde und nicht von irgendeiner Idee, schnell Geld zu scheffeln. Er wußte also ungefähr, wie eine virtuelle Welt beschaffen sein muß, damit sie funktioniert.
Heutzutage ringt Second Life aber um Nutzerzahlen, es stagniert um die 50.000-55.000 monatlich aktive Nutzer, und um Relevanz. Wie gesagt, viele glauben immer noch, es sei seit spätestens 2009 weg vom Fenster. Andere haben sich letztes Jahr ungläubig die Augen gerieben, als Second Life seinen 20. Geburtstag feierte. Die würden sich noch mehr die Augen reiben, wenn sie sehen würden,
wie Second Life heute aussieht, zumal es gerade ein ganz neues Renderingsystem ausrollt. Mal ganz davon abgesehen, daß Second Life um einiges stabiler ist als typische Neuentwicklungen und das Land sehr viel billiger ist als in den typischen Crypto-Welten.
Aber damit die Leute aufhören zu glauben, daß Mark Zuckerberg die 3-D-Welt erfunden hat, aber nie jemand wirklich eine erfolgreiche 3-D-Welt gestartet hat, hat sich Second Life selbst das Label "Metaverse" angepappt, um gefunden zu werden, falls mal jemand "Metaverse" googlet.
CC: die anderen bisherigen Threadteilnehmer, @
Tenkoman, @
Kevin Karhan :verified:, @
Nowhere!Fast!, @
C.Suthorn :prn:, @
Jan Kruse#
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