@plomlompom das neue, bessere ist immer anders und ja, die globalität fehlt mir auch, aber sie ist zumindest strukturell möglich und in ansätzen auch schon da. aber ich möchte gerne globalität ohne hassproduktion. und ja, das entsteht nicht automatisch. aber ist es nicht wert es zu versuchen? ich finde das gerade das wichtigtse projekt überhaupt. davon auszugehen dass globalität automatisch hass mit sich bringt ist ein zutiefst reaktionärer gedanke übrigens. bin sicher du meintest es so nicht?
@plomlompom ja junge corporate social media sind immer eine kulturelle blütezeit. war ja bei twitter auch so am anfang. aber das wird halt alles wieder dem profit untergeordnet sobald die startupzeit vorbei ist und dann wird es toxisch. das grundprinzip ist halt das aussaugen unserer sozialen und kulturellen beziehungen. da kommt man nur weg wenn man mit diesem modell ein für alle mal bricht.
@plomlompom zB daran dass die versammelte Netzlinke seit jahren mit internen spaltungen sich gegenseitig bekriegt und in grabenkämpfen mit nazitrollen deren hasswellen noch befeuert anstatt eigene strukturen aufzubauen?
@benni @plomlompom Also DAFÜR kann man nun wirklich nicht Twitter verantwortlich machen...
https://invidious.snopyta.org/watch?v=GryQiamGxpY&local=true
@iromeister nein dafür nicht, aber dafür dass die plattform diese tendenzen verstärkt anstatt abzumildern. @plomlompom
@benni @plomlompom Hast du ne Idee, WIE konkret die Plattform DIESE Tendenz abmildern könnte? Das fände ich ernsthaft spannend, denn die Tendenz ist in der linken Szene einfach mal extrem ausgeprägt.
@iromeister na es fnidet hier doch längst statt. hier eskalieren grabenkämpfe maximal bis zur deföderation und dann können sich alle abkühlen und irgendwann gehts wieder. es gibt halt nicht die eine öffentlichkeit die man "gewinnen" kann. @plomlompom
@benni @plomlompom "Irgendwann gehts wieder" - hast du da konkrete Beispiele für, dass sich Instanzen WIEDER miteinander föderiert haben?
@iromeister meine mich an so fälle zu erinnern aber kanns jetzt nicht benennen. finde ich aber auch nicht wichtig. es ist so wie das forken bei freier software eine kosntruktive kraft für den prozess als ganzes auch wenn es im moment destruktiv wirkt. @plomlompom
@benni @plomlompom Der Vergleich mit dem Forken hinkt, finde ich. Da hat man dann mehrere unterschiedliche Versionen einer Software, zwischen denen man wählen kann. Wenn es aber um Kommunikationsräume geht, halte ich Fragmentierung für schädlich.
@iromeister Softwareprojekte sind auch Kommunikationsräume zwischen den Entwicklern. Das ist im Zweifel sogar schädlicher. Und nein, Ich halte Fragmentierung von Nazis zB für nicht schädlich sondern notwendig. Und manchmal muss man sich auch ohne dass es gleich Nazis sind eben trennen. Man trennt sich ja auch von seiner Freundin, wenn es nicht mehr funktioniert. Trennungen sind wichtig. @plomlompom